Queenstown: capital of adrenaline

13Feb2018

Kia Ora,
anstatt Adrenalin bekam ich haufenweise Endorphine zu spüren. Dementsprechend könnte die Überschrift auch: "Wie ich lernte, wofür Augenbrauen gut sind" lauten.

Da ich bereits einen Skydive gehabt und kein Interesse an einem Bungeejump oder Ähnlichem hatte, bestieg ich am Ankunftstag den Queenstown Hill.
Doch dies war erst das Aufwärmprogramm für die Challenge am Tag danach ...
Die Herausforderung hieß: Ben Lomond Summit. Und wenn ich dachte, Roys Peak bringt mich ans Limit - Ben Lomond hat es getoppt! Es waren zwar weniger Kilometer (nur 11), aber dafür war die Steigung noch extremer und ich schaffte in fünf Stunden etwas über 1400 Höhenmeter. Es war ein echter Kampf, aber wie immer wurde ich belohnt - und diesmal nicht nur mit einer gigantischen Aussicht über Queenstown und seinen See, sondern auch noch mit einem vorwitzigen Kea, der von erledigten Wanderern das Essen klauen wollte!

Diese Papageienart gibt es nur hier auf der Südinsel und ist schon sehr dezimiert, weshalb es ziemlich cool war, einen oben auf dem Gipfel anzutreffen!

Queenstown an sich gefällt mir übrigens längst nicht so gut wie Wanka ... einfach zu bebaut und touristisch ...

Morgen geht es nach Dunedin (mit Betonung auf dem "e", das wie ein langes "i" ausgesprochen wird).
Funfact: An der richtigen oder falschen Aussprache dieses Ortsnamens kann man übrigens erkennen, wie lange jemand schon in Neuseeland ist. Am Anfang denken alle, es hieße "Dunn-dinn".